Rechtsanwalt Körperverletzung Hannover

Der Straftatbestand der Körperverletzung ist im Strafgesetzbuch geregelt. Er soll die körperliche Unversehrtheit des Menschen schützen. Bei Körperverletzungsdelikten wird eine Person körperlich misshandelt oder an ihrer Gesundheit geschädigt. Die Straftat der Körperverletzung ist mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bedroht. Daher empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt für Strafrecht zu Rate zu holen.

Neben der einfachen Körperverletzung gibt es auch noch schwerwiegendere Tatbestände der Körperverletzung, wie zum Beispiel  die gefährliche und die schwere Körperverletzung. Welche Form der Körperverletzung in Ihrem Fall vorliegt und welche Verteidigungsmöglichkeiten sich anbieten, erläutere ich, als Anwalt für Strafrecht, Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch. Die folgende Ausführung soll Ihnen jedoch bereits einen Überblick verschaffen.


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Was ist Körperverletzung?

Der Gesetzgeber hat in § 223 StGB die so genannte einfache Körperverletzung normiert. Diese bildet den Grundtatbestand und damit die Grundvoraussetzung für alle weiteren Körperverletzungsdelikte. Liegen also bereits die Voraussetzungen des § 223 StGB nicht vor, kommt auch etwa eine gefährliche oder schwere Körperverletzung nicht in Betracht.

Um den Tatbestand des § 223 StGB zu erfüllen muss unter anderem der Körper einer anderen Person verletzt sein, dies kann sowohl als körperliche Misshandlung als auch als Gesundheitsschädigung geschehen. Letzteres ist das Hervorrufen oder Steigern eines pathologischen Zustands. Pathologisch ist ein Zustand, wenn er vom normal körperlichen Zustand abweicht. Als körperliche Misshandlung versteht der Jurist eine üble und unangemessene Behandlung durch die die körperliche Unversehrtheit nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird.

Für die strafrechtliche Verfolgung dieses Körperverletzungsdelikts ist ein Strafantrag des Opfers von Nöten. Davon kann die Staatsanwaltschaft abweichen und die Körperverletzung ohne Strafantrag verfolgen und zwar dann, wenn nach Ansicht der Staatsanwaltschaft ein besonderes öffentliches Interesse an einer Verhandlung besteht. Dieses besondere öffentliche Interesse besteht beispielsweise dann, wenn der Beschuldigte in der Vergangenheit bereits wegen derselben oder einer ähnlichen Straftat verurteilt wurde.

Für die einfache Körperverletzung hat der Gesetzgeber ein Strafmaß von einem Freiheitsentzug bis zu fünf Jahren oder Geldstrafe festgelegt.

Als Rechtsanwalt für Strafrecht, erläutere ich Ihnen gerne, welche Verteidigungsmöglichkeiten in Ihrem Fall bestehen.


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Was ist gefährliche Körperverletzung?

Die gefährliche Körperverletzung ist in § 224 StGB geregelt und stellt eine Qualifikation des Grundtatbestands der Körperverletzung dar. Bei der gefährlichen Körperverletzung geht es vor allem darum, dass die Begehung der Tat gefährlich ist. Wie bereits beschrieben, müssen zu nächst die Voraussetzungen des § 223 StGB vorliegen. Des Weiteren begeht jemand eine gefährliche Körperverletzung, der die Körperverletzung durch das Beibringen von Gift, mittels einer Waffe oder eines hinterlistigen Überfalls begeht. Der Strafrahmen der gefährlichen Körperverletzung liegt bei einer Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren. Ein Strafantrag ist bei einer gefährlichen Körperverletzung nicht notwendig.

Ob bei Ihnen eine gefährliche Körperverletzung vorliegt, erarbeite ich, als Anwalt für Strafrecht, gern gemeinsam mit Ihnen in meiner Kanzlei.


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Habe ich eine schwere Körperverletzung begangen?

Die schwere Körperverletzung zeichnet sich dadurch aus, dass ihre Folgen besonders schwerwiegend für das Opfer sind. Schwere Körperverletzung wird begangen, wenn mit der Körperverletzung eine der in § 226 Abs.1 StGB genannten Folgen verursacht wird. Solche Folgen sind unter anderem Verlust des Sehvermögens, Gehörs oder Sprechvermögens, aber auch der Verlust eines Körperglieds, wie beispielsweise Arme, Finger oder Beine. Auch eine dauerhafte erhebliche Entstellung oder Lähmung sind schwere Folgen einer Körperverletzung, unter einer dauerhaften Entstellung versteht man beispielsweise den Verlust der Ohrmuschel oder Nasenspitze, aber auch deutlich sichtbare Narben z.B. im Gesicht. Eine dauerhafte Entstellung ist jedoch nur zu bejahen, wenn diese nicht durch eine Operation oder auch eine Prothese behoben werden kann. Diese zuvor genannten Folgen sind im Wesentlichen dauerhafte Gesundheitsschädigungen. Entscheidend ist nicht, dass die Schäden unheilbar sind. Wichtig ist, dass die Heilung nur mit langen Behandlungsmaßnahmen und einer intensiven medizinischen Betreuung möglich ist. Auch wenn aufgrund der Körperverletzung innere Organe verloren gehen oder stark beschädigt werden, liegt eine schwere Körperverletzung vor.

Die schwere Körperverletzung ist mit einer Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bedroht. Sofern strafmildernde Umstände vorliegen, liegt das Strafmaß zwischen sechs Monaten und fünf Jahren Freiheitsstrafe.

Als Rechtsanwalt für Strafrecht, erkläre ich Ihnen gern, ob Sie eine schwere Körperverletzung begangen haben und mit welcher Verteidigungsmöglichkeit wir die geringste Strafe für Sie bewirken können.


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Was ist die Körperverletzung mit Todesfolge?

Stirbt das Opfer der Körperverletzung aufgrund dieser spricht man von einer Körperverletzung mit Todesfolge, diese ist in § 227 StGB geregelt und ist mit mindestens drei Jahren Freiheitsentzug bedroht. Auch dafür müssen zunächst die Voraussetzungen eines Körperverletzungsdeliktes nach §§ 223 – 226a StGB vorliegen. Also muss es sich um eine einfache, gefährliche oder schwere Körperverletzung, Misshandlung von Schutzbefohlenen oder Verstümmelung weiblicher Genitalien handeln. Aufgrund dessen muss das Opfer dann zu Tode gekommen sein.

Der Unterschied zwischen der Körperverletzung mit Todesfolge und Mord und Todschlag, liegt im Vorsatz. Denn bei der Körperverletzung mit Todesfolge will der Täter das Opfer zwar vorsätzlich verletzen jedoch  bezieht sich der Vorsatz nicht auch auf den Tod des Opfers, der demnach nicht gewollt ist. Um beurteilen zu können, ob der Tod des Opfers vom Täter gewollt war oder nicht ist die Vorhersehbarkeit entscheidend. Umso eher vorhersehbar war, dass die Tathandlung zum Tode führen kann, desto näher liegt es einen Tötungsvorsatz anzunehmen. Vorhersehbar ist die Todesfolge vor allem dann, wenn die Gefährlichkeit der Handlungsweise allgemein bekannt ist zum Beispiel bei starken Tritten gegen den Kopf oder einen Stich in die Brust. Heranzuziehen ist aber auch, ob der Täter in der Lage ist  in der konkreten Tatsituation vorherzusehen, dass sein Opfer aufgrund seiner Handlung stirbt. Entscheidend dafür ist die Fähigkeit, die Kenntnisse und die Persönlichkeit des Beschuldigten, jedoch auch seine körperliche und emotionale Verfassung zur Tatzeit.

Stirbt ein Mensch kommt der Vorwurf des Totschlags oder des Mordes schnell auf. Damit droht Ihnen im schlimmsten Fall eine lebenslange Freiheitsstrafe. Um solch einen Vorwurf zu entkräften und eine geringere Strafe zu erzielen, ist es wichtig die Besonderheiten des Einzelfalles herauszuarbeiten. Als Anwalt für Strafrecht, empfehle ich daher als Mandant zu schweigen und den Strafverteidiger eine Verteidigererklärung abgeben zu lassen.


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Was ist fahrlässige Körperverletzung?

Sofern der Beschuldigte die Verletzung des anderen ohne Wissen und Wollen verursacht hat, ist eine fahrlässige Körperverletzung zu bejahen. Der Gesetzgeber hat die Fahrlässigkeit, als außer Acht lassen der im Verkehr erforderlichen Sorgfaltspflicht, definiert.

Normiert ist dieses Körperverletzungsdelikt in § 229 StGB. Ein Strafantrag ist gemäß § 230 StGB im Falle einer fahrlässigen Körperverletzung notwendig.

Als erfahrener Rechtsanwalt für Strafrecht, gelingt es mir auch in Ihrem Fall die Fahrlässigkeit nach zu weisen und das beste Ergebnis für Sie zu erzielen.


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Anklage wegen Körperverletzung – was tun?

Wenn Sie in der Situation sind, dass gegen Sie eine Anklage wegen Körperverletzung erhoben wurde, sollten Sie sich schnellst möglich einen Rechtsanwalt für Strafrecht an Ihre Seite holen. Denn aufgrund der oben beschriebenen Punkte wird deutlich, dass der Strafrahmen bei unüberlegten Aussagen schnell sehr hoch werden kann. Als Anwalt für Strafrecht, übernehme ich gern Ihre Verteidigung, um so das beste Ergebnis für Sie zu erzielen. Zu beachten ist auch, dass neben einer Freiheits- oder Geldstrafe auch Ansprüche auf Zahlung von Schmerzensgeld bestehen können.

Sie merken das Thema Körperverletzung kann weitreichende Folgen haben, daher ist es ratsam in solch einem Fall einen Rechtsanwalt für Strafrecht an seiner Seite zu haben, der die besten Verteidigungsmöglichkeiten für Sie ausarbeitet.

Ich freue mich auf Ihren Anruf!
Ihr Sascha Gramm,
Kanzlei Gramm, Anwalt Körperverletzung in Hannover