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Abfindung | Rechtsanwalt Arbeitsrecht

Das Thema Abfindung im Arbeitsrecht kommt immer dann ins Spiel, wenn das bestehende Arbeitsverhältnis durch den Arbeitgeber beendet werden soll oder ein Aufhebungsvertrag zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber geschlossen werden soll.

Vor allem in einem Kündigungsschutzverfahren soll mit einer Abfindung die Beendigung des Arbeitsverhältnisses erleichtert werden. In der Regel wird vor dem Arbeitsgericht daher ein Vergleich geschlossen, in dem auch die Höhe der Abfindung bestimmt wird. Neben einen gerichtlichen Vergleich werden Abfindungen auch häufig in Aufhebungsvertrages gezahlt.

Abfindungshöhe – Wie hoch ist die Abfindung?

Soll eine Abfindung gezahlt werden, stellt sich für den Arbeitnehmer häufig die Frage nach der Höhe. Eine gesetzliche Regelung findet sich im zweiten Absatz des § 1 KSchG wieder. Die Abfindungshöhe wird dabei bei einer betriebsbedingten Kündigung auf ein halbes Monatsgehalt pro Beschäftigungsjahr festgesetzt. Diese Berechnungsformel wird in arbeitsrechtlichen Streitigkeiten herangezogen um einen Abfindungsanspruch zu beziffern.

Neben der Betriebszugehörigkeit spielt auch das Lebensalter des Arbeitsnehmers eine wichtige Rolle bei der Bemessung der Abfindungshöhe.  Auch die Gründe der Kündigung fließt bei der Berechnung des Zahlungsanspruches mit hinein.

Wann besitzt ein Arbeitnehmer überhaupt einen Abfindungsanspruch?

Nicht jeder Arbeitnehmer kann unter allen Umständen einen Abfindungsanspruch geltend machen. Grundvoraussetzung ist zunächst, dass der Arbeitsnehmer einen besonderen Kündigungsschutz genießt. Das ist grundsätzlich dann der Fall, wenn der Arbeitgeber regelmäßig mindestens 10 Mitarbeiter beschäftigt und der Arbeitnehmer mindestens 6 Monate im Betrieb beschäftigt ist.

Liegen die soeben genannten Voraussetzungen vor, kann ein Anspruch auf Abfindung bestehen.

Automatische Abfindung bei betriebsbedingter Kündigung?

Wird ein Arbeitnehmer aus betriebsbedingten Gründen gekündigt, so steht im ein gesetzlicher Abfindungsanspruch zu. Der Fall einer betriebsbedingten Kündigung ist in § 1a KSCHG gesetzlich geregelt.

„Kündigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse nach § 1 Abs. 2 Satz 1 und erhebt der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Frist des § 4 Satz 1 keine Klage auf Feststellung, dass das Arbeitsverhältnis durch die Kündigung nicht aufgelöst ist, hat der Arbeitnehmer mit dem Ablauf der Kündigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung. „

Anrechnung einer Abfindung auf das Arbeitslosengeld

Die Abfindung wird in Deutschland grundsätzlich nicht auf das Arbeitslosengeld angerechnet. Die Zahlung erfolgt jedoch erst, wenn das Arbeitsverhältnis auch beendet ist. Also nach Ablauf der gesetzlichen Kündigungsfrist. Problematisch ist hingegen, wenn der Arbeitnehmer bei der Beendigung des Arbeitsverhältnisses mitgewirkt hat. Das Jobcenter ist dann berechtigt, dass Arbeitslosengeld zu kürzen. Genauso verhält es sich, wenn der Arbeitsgeber eine Abfindung anbietet, bei der der Arbeitnehmer bewusst auf seine Kündigungsfrist verzichtet.

Haben Sie Fragen zur Abfindung und möchten Sie sich von uns beraten und vertreten lassen, dann benötigen wir folgenden Unterlagen:

  • Ihren Arbeitsvertrag
  • Kündigungsschreiben / Entwurf des Aufhebungsvertrages
  • Ihre letzten 3 Lohnabrechnungen

Wir beraten Sie gern zur Abfindung, kontaktieren Sie uns unverbindlich unter:

0511 - 450 189 54

Das müssen Sie bei einer Abfindung beachten!

Bei einer Abfindung gibt es  wichtige Dinge, die zu beachten sind.

Befinden Sie sich in einer solchen Situation, wo eine Abfindung im Raum steht, dann kann unsere Kanzlei für Arbeitsrecht Ihnen gern weiterhelfen! Zunächst sollten Sie wissen, welche Folgen die Annahme einer Abfindung für Sie haben kann. Auf der einen Seite bekommen Sie natürlich eine bestimmte Geldsumme ausgezahlt.

Gleichzeitig ist ihr Arbeitsvertrag damit im gegenseitigen Einverständnis aufgelöst. Auf der anderen Seite, sind Sie nun arbeitssuchend. Die Abfindungszahlung kann unter Umständen dazu führen, dass Sie Schwierigkeiten bei der Auszahlung von Arbeitslosengeld I bekommen können. Es besteht die Gefahr, dass das Abfindungsgeld angerechnet wird, sodass ein sofortiger Anspruch ausgeschlossen ist. Dies ist nur ein Teil der möglichen Folgen einer Abfindung.

Kontaktieren Sie uns unverbindlich zur Abfindung unter:

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Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Ihr Sascha Gramm,

Rechtsanwalt für Abfindung in Hannover