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Strafrecht in Hannover

Kanzlei Gramm & Kollegen Ihre Rechtsanwälte. Strafrecht in Hannover

Rechtsanwalt GrammRechtsanwalt und Strafverteidiger Gramm aus Hannover bietet Ihnen eine bundesweite Beratung und Vertretung in allen Bereichen des Strafrechts und Ordnungswidrigkeitenrechts.

Das deutsche Strafrecht ist ein eigenständiges Rechtsgebiet, das in erster Linie aus den Vorschriften des Strafgesetzbuchs (StGB) und der Strafprozessordnung (StPO) besteht. Innerhalb dieser Vorschriften werden bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen unter Strafe gestellt. So kommt es immer häufiger vor, dass gegen Personen ein Ermittlungsverfahren geführt wird und es notwendig ist, einen Rechtsanwalt für Strafrecht einzuschalten.

Insbesondere dann wenn,

  • eine Person eine Beschuldigtenanhörung erhalten hat;
  • Anklage erhoben wurde;
  • ein Strafbefehl ergangen ist;
  • wenn eine Hausdurchsuchung stattgefunden hat.

Strafrecht in Hannover

Meine Schwerpunkte als Rechtsanwalt im Strafrecht in Hannover sind unter anderem:

Kontaktieren Sie uns unverbindlich zur Rechtsberatung im Strafrecht unter:

0511 - 450 189 54

Ich kläre Sie über das Prozessrecht auf und erarbeiten zusammen mit Ihnen eine Verteidigungsstrategie.

Ziel der Verteidigung kann nur ein  optimales Ergebnis zu sein. Idealerweise werden die Mandantenwünsch sowohl im Ermittlungsverfahren als auch Gerichtsverfahren durchzgesetzt. Dies kann eine  Einstellung des Verfahrens, ein Freispruch oder ein mildes Urteil sein.  Meine Erfahrung im Strafrecht ermöglicht es, Ihnen eine realitsische Einschätzung zu geben.

Vor allem aber im Ermittlungsverfahren könen mithilfe einer Stellungnahme gegenüber der Staatsanwaltschaft Argumente und Rechtsansichten mitgeteilt werden, die zu einer Einstellung mangels hinreichenden Tatverdachtes führen können.  So kann Rechtsanwalt Gramm im Strafrecht häufig eine Anklageerhebung vermeinden. Dies hat nicht nur den Vorteil, dass ein Gerichtsverfahren vermieden wird, sonder bedeutet auch, dass die Kosten gering gehalten werden.

Da im Strafrecht häufig hohe Geldstrafen, Bußgelder oder Freiheitsstrafen zu erwarten sind, ist eine gute Strafverteidigung unerlässlich. Strafverteidger Gramm hat es sich dementsprechend zum Ziel gemacht, Sie vollumfänglich als Rechtsanwalt für Strafrecht in Hannover und Umgebung zu vertreten. So wird ein schneller Termin garantiert. Dieser kann auch außerhalb der Geschäftszeiten erfolgen.

Wir beraten Sie gern, kontaktieren zu uns zur Rechtsberatung im Strafrecht unter:

0511 450 189 54

In Notfällen ereichen Sie Anwalt Gramm auch unter

0172 89 89 472

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!


In den folgenden Fällen besteht häufig Beratungsbedarf im Strafrecht:

Wie sollten Sie sich bei einer polizeilichen oder staatsanwaltschaftlichen Durchsuchung verhalten?

  • Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Rechtsanwalt.
  • Prüfen Sie vorab, soweit es möglich ist, den zu Grund liegenden Durchsuchungsbeschluss und lassen Sie sich eine Kopie übergeben.
  • Sofern bei der Durchsuchung Gegenstände sichergestellt werden, so widersprechen Sie der Sicherstellung bzw. erklären Sie sich in keinem Fall einverstanden. Sofern Gegenstände dennoch sichergestellt werden, achten Sie darauf, dass alle Gegenstände auf einem Protokoll niedergeschrieben werden.
  • Lassen Sie sich das Protokoll bzw. eine Kopie nach dem Ende der Maßnahme aushändigen.
  • Äußern Sie sich in keinem Fall gegenüber den Beamten. Im Strafrecht sind Sie nicht verpflichtet Auskünfte zu erteilen. Vielmehr haben Sie das Recht zu schweigen!

Nach der Durchsuchung wird Ihr Rechtsanwalt, die durchgeführte Durchsuchung rechtlich überprüfen. Sollte sich dabei später ergeben, dass die Durchsuchung und Beschlagnahme rechtswidrig gewesen war, so ergeben sich darauf Beweisverwertungsverbote hinsichtlich der gewonnenen Beweismittel, die für das spätere Hauptverfahren von erheblicher Bedeutung sind.

So sollten Sie sich im Falle einer Festnahme verhalten!

  • Zuerst: Bewahren Sie Ruhe!
  • Soweit ein Haftbefehl vorhanden ist, lasse Sie sich diesen aushändigen.
  • Äußern Sie sich nicht zu den gegen Sie erhobenen Tatvorwürfen, sondern Schweigen Sie auf sämtliche Fragen.
  • Benachrichtigen Sie Ihren Anwalt unverzüglich von der Festnahme. Dieser wird gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Stellungnahme abgeben und das weitere Vorgehen besprechen und die nötigen Schritte einleiten.

Vorladung durch die Polizei. Was tun?

Haben Sie von der zuständigen Polizei eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung erhalten gibt es einige Punkt zu beachten.

  • Ruhe bewahren!
  • Kontaktieren Sie Ihren Anwalt und vereinbaren einen Termin.
  • Schweigen!

Als Beschuldigter haben Sie das Recht zu schweigen, dass bedeutet, dass Sie nicht verpflichtet sind als Beschuldigter in einem Strafverfahren überhaupt Angaben zur Sache zu machen. Selbst zum Erscheinen vor der Polizei sind Sie als Beschuldigter nicht verpflichtet. Dennoch empfiehlt es sich, Ihren Rechtsanwalt zu konsultieren, damit dieser Kontakt für Sie mit der Polizei aufnimmt. Der Rechtsanwalt wird Ihren Termin absagen und gleichzeitig eine Akteneinsicht beantragen. Sobald die Akte beim Rechtsanwalt angekommen ist, wird dieser eine geeignete Stellungnahme für Sie abgeben.

Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert ohne Rückspräche mit Ihrem Rechtsanwalt keine Aussage vor der Polizei zu tätigen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen einer Strafverteidigung durch möglicherweise unüberlegte Aussagen im Rahmen polizeilicher Vernehmungen verloren gehen.
Bei weiteren strafrechtlichen Fragen steht Ihnen Rechtsanwalt Agirman selbstverständlich zur Verfügung.

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Allgemeine kurze Informationen zum deutschen Strafrecht:

Der wichtigste Begriff im deutschen Strafrecht ist die „Tat“. Grundsätzlich kann demnach eine Handlung nur strafbar sein, wenn es sich dabei um eine Tat handelt. Dies setzt eine zielgerichtete Handlung des vermeintlichen Täters voraus, so dass unter anderem ein Reflex keine Tat im Sinne des Strafrechts darstellt. In einigen Konstellationen kann zudem auch ein Unterlassen für den Tatbegriff ausreichend sein. Dies ist jedoch einzelfallabhängig.

Liegen sämtliche Voraussetzungen einer Straftat vor, so hat sich der Täter strafbar gemacht und muss vom Gericht eine gerechte Strafe erhalten. Neben der angesprochenden Gerechtigkeit verfolgt das Strafrecht auch das Ziel, den Rechtsfrieden aufrechtzuerhalten. Dazu wirkt es sowohl präventiv als auch repressiv auf Täter und Gesellschaft ein. Um zu Verhindern, dass ein Opfer einer Strafrecht als reines Objekt angesehen wird, sieht das Verfahrensrecht eine Beteiligung als Nebenkläger bei höchstpersönlichen Rechtsgütern vor.

Das deutsche Strafrecht verfolgt zudem einen wichtigen Grundsatz. Dieser lautet: „Keine Strafe ohne Gesetz“ (nulla poena sine lege). Dieser Grundsatz beinhaltet vor allem das sogenannte Bestimmtheitsgebot und das Rückwirkungsverbot. Demnach muss das in Betracht kommende Gesetz hinreichend genau bestimmt, so dass ein Nicht-Jurist die Konsequenzen für sein Handeln erkennen kann.Ferner muss die Strafbarkeitsvorschrift zur Tatzeit als Gesetz Gültigkeit gehabt haben. Rückwirkende Strafbarkeit ist nicht möglich.

Neben dem StGB und der StPO gehört zum Strafrecht das Ordnungswidrigkeitenrecht. Das Ordnungswidrigkeitenrecht ist im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) geregelt. Das Gesetz stellt dabei die gesetzliche Grundlage zur Verhängung und Durchsetzung von Bußgeldern durch eine Verwaltungsbehörde dar.