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Strafrecht in Hannover

Kanzlei Gramm & Kollegen Ihre Rechtsanwälte. Strafrecht in Hannover

Das deutsche Strafrecht ist ein eigenständiges Rechtsgebiet, das in erster Linie aus den Vorschriften des Strafgesetzbuchs (StGB) und der Strafprozessordnung (StPO) besteht. Innerhalb dieser Vorschriften werden bestimmte Verhaltensweisen und Handlungen unter Strafe gestellt.

Strafrecht in HannoverInsbesondere in der StPO gibt es viele Fallstricke, die bei einer guten Strafverteidigung vom Rechtsanwalt im Strafrecht beachtet werden müssen.

Meine Schwerpunkte als Rechtsanwalt im Strafrecht in Hannover:

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Ich kläre Sie über das Prozessrecht auf und erarbeiten zusammen mit Ihnen eine Verteidigungsstrategie.

Neben dem StGB und der StPO gehört zum Strafrecht das Ordnungswidrigkeitenrecht. Das Ordnungswidrigkeitenrecht ist im Ordnungswidrigkeitengesetz (OWiG) geregelt. Das Gesetz stellt dabei die gesetzliche Grundlage zur Verhängung und Durchsetzung von Bußgeldern durch eine Verwaltungsbehörde dar.

Da im Strafrecht häufig hohe Geldstrafen, Bußgelder oder Freiheitsstrafen zu erwarten sind, ist eine gute Strafverteidigung unerlässlich. Wir haben es uns dementsprechend zum Ziel gemacht, Sie vollumfänglich in folgenden Schwerpunktbereichen zu vertreten.

Wir beraten Sie gern, kontaktieren zu uns zur Rechtsberatung im Strafrecht unter:

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Ihnen steht in diesem Rechtsgebiet Strafverteidiger Gramm  zur Verfügung:


Rechtsanwalt Gramm

Wir freuen uns auf Ihren Anruf!

 

In den folgenden Fällen besteht häufig Beratungsbedarf im Strafrecht:

Wie sollten Sie sich bei einer polizeilichen oder staatsanwaltschaftlichen Durchsuchung verhalten?

  • Kontaktieren Sie unverzüglich Ihren Rechtsanwalt.
  • Prüfen Sie vorab, soweit es möglich ist, den zu Grund liegenden Durchsuchungsbeschluss und lassen Sie sich eine Kopie übergeben.
  • Sofern bei der Durchsuchung Gegenstände sichergestellt werden, so widersprechen Sie der Sicherstellung bzw. erklären Sie sich in keinem Fall einverstanden. Sofern Gegenstände dennoch sichergestellt werden, achten Sie darauf, dass alle Gegenstände auf einem Protokoll niedergeschrieben werden.
  • Lassen Sie sich das Protokoll bzw. eine Kopie nach dem Ende der Maßnahme aushändigen.
  • Äußern Sie sich in keinem Fall gegenüber den Beamten. Im Strafrecht sind Sie nicht verpflichtet Auskünfte zu erteilen. Vielmehr haben Sie das Recht zu schweigen!

Nach der Durchsuchung wird Ihr Rechtsanwalt, die durchgeführte Durchsuchung rechtlich überprüfen. Sollte sich dabei später ergeben, dass die Durchsuchung und Beschlagnahme rechtswidrig gewesen war, so ergeben sich darauf Beweisverwertungsverbote hinsichtlich der gewonnenen Beweismittel, die für das spätere Hauptverfahren von erheblicher Bedeutung sind.

So sollten Sie sich im Falle einer Festnahme verhalten!

  • Zuerst: Bewahren Sie Ruhe!
  • Soweit ein Haftbefehl vorhanden ist, lasse Sie sich diesen aushändigen.
  • Äußern Sie sich nicht zu den gegen Sie erhobenen Tatvorwürfen, sondern Schweigen Sie auf sämtliche Fragen.
  • Benachrichtigen Sie Ihren Anwalt unverzüglich von der Festnahme. Dieser wird gemeinsam mit Ihnen eine geeignete Stellungnahme abgeben und das weitere Vorgehen besprechen und die nötigen Schritte einleiten.

Vorladung durch die Polizei. Was tun?

Haben Sie von der zuständigen Polizei eine Vorladung zur Beschuldigtenvernehmung erhalten gibt es einige Punkt zu beachten.

  • Ruhe bewahren!
  • Kontaktieren Sie Ihren Anwalt und vereinbaren einen Termin.
  • Schweigen!

Als Beschuldigter haben Sie das Recht zu schweigen, dass bedeutet, dass Sie nicht verpflichtet sind als Beschuldigter in einem Strafverfahren überhaupt Angaben zur Sache zu machen. Selbst zum Erscheinen vor der Polizei sind Sie als Beschuldigter nicht verpflichtet. Dennoch empfiehlt es sich, Ihren Rechtsanwalt zu konsultieren, damit dieser Kontakt für Sie mit der Polizei aufnimmt. Der Rechtsanwalt wird Ihren Termin absagen und gleichzeitig eine Akteneinsicht beantragen. Sobald die Akte beim Rechtsanwalt angekommen ist, wird dieser eine geeignete Stellungnahme für Sie abgeben.

Daher ist es grundsätzlich empfehlenswert ohne Rückspräche mit Ihrem Rechtsanwalt keine Aussage vor der Polizei zu tätigen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen einer Strafverteidigung durch möglicherweise unüberlegte Aussagen im Rahmen polizeilicher Vernehmungen verloren gehen.
Bei weiteren strafrechtlichen Fragen steht Ihnen Rechtsanwalt Agirman selbstverständlich zur Verfügung.

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Allgemeine kurze Informationen zum deutschen Strafrecht:

Der wichtigste Begriff im deutschen Strafrecht ist die „Tat“. Grundsätzlich kann demnach eine Handlung nur strafbar sein, wenn es sich dabei um eine Tat handelt. Dies setzt eine zielgerichtete Handlung des vermeintlichen Täters voraus, so dass unter anderem ein Reflex keine Tat im Sinne des Strafrechts darstellt. In einigen Konstellationen kann zudem auch ein Unterlassen für den Tatbegriff ausreichend sein. Dies ist jedoch einzelfallabhängig.

Liegen sämtliche Voraussetzungen einer Straftat vor, so hat sich der Täter strafbar gemacht und muss vom Gericht eine gerechte Strafe erhalten. Neben der angesprochenden Gerechtigkeit verfolgt das Strafrecht auch das Ziel, den Rechtsfrieden aufrechtzuerhalten. Dazu wirkt es sowohl präventiv als auch repressiv auf Täter und Gesellschaft ein. Um zu Verhindern, dass ein Opfer einer Strafrecht als reines Objekt angesehen wird, sieht das Verfahrensrecht eine Beteiligung als Nebenkläger bei höchstpersönlichen Rechtsgütern vor.

Das deutsche Strafrecht verfolgt zudem einen wichtigen Grundsatz. Dieser lautet: „Keine Strafe ohne Gesetz“ (nulla poena sine lege). Dieser Grundsatz beinhaltet vor allem das sogenannte Bestimmtheitsgebot und das Rückwirkungsverbot. Demnach muss das in Betracht kommende Gesetz hinreichend genau bestimmt, so dass ein Nicht-Jurist die Konsequenzen für sein Handeln erkennen kann.Ferner muss die Strafbarkeitsvorschrift zur Tatzeit als Gesetz Gültigkeit gehabt haben. Rückwirkende Strafbarkeit ist nicht möglich.