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Arbeitsrecht in Hannover

rechtsanwalt arbeitsrecht hannoverKanzlei Gramm & Kollegen - Ihre Rechtsanwälte, Arbeitsrecht in Hannover

 

Wir vertreten Sie insbesondere bei rechtlichen Problemen als Rechtsanwälte im Arbeitsrecht in Hannover und überregional. Das deutsche Arbeitsrecht ist ein umfassendes Rechtsgebiet, das aus vielen unterschiedlichen Gesetzen, Tarifverträgen und Vorschriften besteht. Unsere Kanzlei vertritt Sie hauptsächlich als Arbeitnehmer und Angestellter im Individualarbeitsrecht. Wir beschäftigen uns daher vor allem mit Arbeitsverträgen, Tarifverträgen, Kündigungen und Abfindungen.

Als Rechtsanwalt im Arbeitsrecht in Hannover bieten wir in folgenden arbeitsrechtlichen Schwerpunkten Rechtsberatung an:

Wir bieten Ihnen eine individuelle und umfangreiche Rechtsberatung als Anwalt im Schwerpunkt Arbeitsrecht für Hannover und Umland an. Häufig treten in dem Rechtsgebiet auch Probleme im Sozialrecht auf.

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Bei einer Kündigung ist Eile geboten: denn die Klagefrist beträgt nur 3 Wochen

Eine Kündigung durch den Arbeitgeber ist wirksam, wenn der Arbeitgeber die Kündigungsfrist und -form eingehalten hat. Zudem müssen die vielen Formen des Kündigungsschutzes eingehalten worden sein bzw. die besonderen Kündigungsgründe vorliegen. Im Falle der Kündigung eines Arbeitsvertrags gilt für Betriebe mit mehr als 10 vollbeschäftigten Mitarbeitern das Kündigungsschutzgesetz (KSchG). Nach dem Kündigungsschutzgesetz muss eine Klage innerhalb von 3 Wochen nach der Kündigung beim zuständigen Arbeitsgericht eingereicht werden. Versäumt man diese Frist, kann man ggf. keine Ansprüche mehr geltend machen.

Wir beraten Sie kompetent in allen Fragen des Arbeitsrechts und vertreten Sie vor allen Arbeitsgerichten in Deutschland.

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Rechtsanwälte, Arbeitsrecht in Hannover

In den folgenden Fällen besteht häufig Beratungsbedarf im Arbeitsrecht:

Was bedeutet eigentlich Kündigungsschutz?

Der deutsche Kündigungsschutz schränkt die Kündigungsmöglichkeit des Arbeitgebers durch Gesetz erheblich ein. Das bedeutet, der Arbeitgeber kann eine Kündigung gegenüber dem Arbeitnehmer nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen entlassen. Beim Kündigungsschutz wird zwischen dem allgemeinem- und dem besonderen Kündigungsschutz unterschieden. So besteht der allgemeine Kündigungsschutz bereits bei einer Betriebszugehörigkeit von sechs Monaten. Besonderer Kündigungsschutz besteht hingegen bei bestimmten Arbeitnehmergruppen, wie zum Beispiel bei Schwangeren oder Arbeitnehmer mit einer Behinderung.

Was ist eine Kündigungsschutzklage und bis wann muss sie erhoben werden?

Die Kündigungsschutzklage ist vor dem zuständigen Gericht zu erheben und richtet sich gegen die ausgesprochene Kündigung des Arbeitnehmers. Ziel ist es festzustellen, dass das bestehende Arbeitsverhältnis nicht durch die Kündigung wirksam beendet wurde. Die Klage muss jedoch spätestens drei Wochen nach Zugang der Kündigung erhoben werden. Sobald diese Frist versäumt wird ist auch eine rechtswidrige Kündigung im Normalfall wirksam und kann nicht mehr angegriffen werden.

Hat der Arbeitnehmer einen Anspruch auf Abfindung?

In der Regel besteht kein Abfindungsanspruch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Allerdings ist es in der Praxis üblich, dass der Arbeitgeber bei einvernehmlicher Auflösung eine Abfindung gegenüber dem Arbeitnehmer zahlt. Dies ist daher als Anreiz zur Zustimmung zum Auflösungsvertrag anzusehen.

Allgemeine kurze Informationen zum deutschen Arbeitsrecht:

Dreh und Angelpunkt des deutschen Arbeitsrechts ist der Arbeitsvertrag. Dieser begründet das Arbeitsverhältnis zwischen dem Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Rechtlich stellt dieser Vertrag ein privatrechtliches Schuldverhältnis über die entgeltliche und persönliche Erbringung einer Dienstleistung dar. Kennzeichnend für einen Arbeitsvertrag ist vor allem, dass eine persönliche Abhängigkeit zwischen dem Arbeitnehmer vom Arbeitgeber besteht. Demnach ist der Arbeitsnehmer im Wesentlichen verpflichtet die Vorgaben des Arbeitgebers zu erfüllen und die vereinbarte Arbeitszeit einzuhalten. Der Arbeitnehmer ist in die Arbeitsorganisation des Arbeitgebers eingegliedert und unterliegt typischerweise den Weisungen des Arbeitgebers.

Aufgrund des Vertrages bestehen zwischen dem Arbeitsgeber und Arbeitsnehmer gegenseitige Verpflichtungen. Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, die Arbeitsleistung vertragsgemäß zu erbringen. Als Gegenleistung muss der Arbeitgeber eine Vergütung (Lohn/ Gehalt) zahlen. Die Höhe der zu entrichtenden Vergütung richtet sich in erste Linie nach der Vereinbarung innerhalb des Arbeitsvertrages oder nach einem Tarifvertrag.

Ein Arbeitsvertrag wird grundsätzlich auf eine unbestimmte Zeit geschlossen. Das Teilzeit- und Befristungsgesetz lässt unter bestimmten Voraussetzungen allerdings auch eine befristete Anstellung zu. Dies trifft häufig bei einer Neueinstellung zu, bei der eine Probezeit von maximal sechs Monaten vereinbart wird.

Häufig enthält ein Arbeitsvertrag auch Regelungen bezüglich der Entgeltfortzahlung bei Krankheit, Urlaubsgewährung und Kündigungsfristen. In einigen Fällen können diese jedoch fehlen, so dass sich die Fragen dazu häufig aus den Gesetzen (u.a. BetrVG, KschG), Tarifverträgen oder sonstigen Dienstvereinbarungen (Betriebsräte) ergeben.