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Fiktive Schadenberechnung beim Verkehrsunfall

Nach einem Verkehrsunfall hat der Geschädigte die Möglichkeit, ein Wahlrecht auszuüben. Möchte er Schadensersatz, ohne eine konkrete Reparaturrechnung vorzulegen, so rechnet er fiktiv ab.  Er bekommt dabei in der Regel, den Schadensbetrag abzüglich der Mehrwertsteuer, da diese nicht ersetzt verlangt werden kann. Für eine fiktive Schadensberechnung kann es unterschiedliche Gründe geben:

    • Eine Weiternutzung ohne Reparatur ist gewünscht,
    • Es soll eine neues Fahrzeug angeschafft werden,
    • der Geschädigte möchte das beschädigte Fahrzeug selbst reparieren.

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Grenzen der fiktiven Abrechnung

Der Grundsatz, dass eine Person an einem schädigen Ereignis keinen finanziellen Vorteil erhalten soll, stellt gleichzeitig die Grenze einer fiktiven Abrechnung dar. Das bedeutet, dass die genaue Schadenshöhe durch einen Kostenvoranschlag oder einem Sachverständigengutachten festgestellte werden muss. In der Praxis kommt es dabei häufig vor, dass die zu zahlende gegnerische Versicherung gegen das Sachverständigengutachten vorgeht. Der BGH stellt dabei einen hohen Maßstab zur Begründung eines  Zweifels an der Richtigkeit des Gutachtens auf, so dass diese häufig ins Leere laufen und als Schutzbehauptung der Versicherungen angesehen werden können.

Nichtsdestotrotz empfiehlt es sich bei dem Wunsche einer fiktiven Abrechnung einen Rechtsanwalt zu konsultieren. Dieser kann Sie umfassend über die weiteren Folgen beraten und die nötigen rechtlichen Schritte einleiten.

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Sascha Gramm

Rechtsanwalt, Verkehrsrecht in Hannover