Rufen Sie uns unverbindlich an:0511 - 450 189 54Mo-Fr von 8 - 18 Uhr

Fahrtenbuch / Fahrtenbuchauflage

Die Behörde kann unter Umständen nach § 31a StVZO dem Fahrzeughalter die Auflage erteilen, für ein oder mehrere Kraftfahrzeuge ein Fahrtenbuch zu führen. Voraussetzung zur Erteilung einer derartigen Auflage ist, dass bei einer vergangenen Ordnungswidrigkeit oder Straftat die Strafverfolgungsbehörde nicht in der Lage gewesen ist den Täter zu ermitteln. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn der Fahrzeughalter entweder seinen Mitwirkungspflichten bei der Täterermittlung vollständig nicht nachkommt oder zumindest nicht einmal den möglichen Täterkreis eingrenzt, sodass eine Täterfeststellung nachträglich nicht ermöglicht wird.

Was ist in das Fahrtenbuch einzutragen?

Das Fahrtenbuch ist nicht mit den erforderlichen Aufzeichnungen, die nach dem Steuerrecht gefordert sind gleichzusetzen. Der notwendige Inhalt wird in § 31a StVZO näher beschrieben. Danach muss der Fahrer vor jeder Fahrt seinen Namen, seine Anschrift sowie das Kennzeichen und das Datum mit Uhrzeit eintragen. Nach Beendigung der Fahrt hat der Fahrer das Datum mit Uhrzeit einzutragen und anschließend zu unterschreiben.

Was passiert bei einem Verstoß gegen die Auflage?

Bei einem Verstoß des Halter bzw. der bevollmächtigte Fahrzeugführer gegen die Fahrtenbuchauflage, ordnet die Behörde für jeden einzelnen Verstoß eine Bußgeld in Höhe von 50,00 € an. Zudem wird ein Punkt im Verkehrszentralregister in Flensburg eingetragen.

Kontaktieren Sie uns zu Fragen zur Fahrtenbuchauflage unter:

0511 – 450 189 54

Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Sascha Gramm

Rechtsanwalt, Fahrtenbuch in Hannover