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Kündigung von Auszubildenden

Die Kündigung eines Auszubildenden ist für einen Arbeitgeber im Verhältnis zum Angestellten schwieriger. Ausschließlich in der Probezeit kann das Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten jederzeit ohne die Einhaltung einer Frist gekündigt werden. Anschließend ist eine Kündigung des Arbeitgebers bis zum Ablauf des Ausbildungsverhältnisses nur noch aus wichtigem Grund möglich.

Außerordentliche Kündigung des Arbeitgebers

Eine Kündigung des Auszubildenden aus wichtigem Grund ist grundsätzlich nur bei einem schwerwiegenden Fehlverhalten des Auszubildenden möglich. Dabei ist jedoch zu berücksichtigen, dass dieser in der Regel noch jugendliche Auszubildende eine weniger gefestigte Persönlichkeitsstruktur, als ein Arbeitnehmer besitzt, sodass eine noch detailliertere Interessenabwägung vorzunehmen ist. Eine außerordentliche Kündigung muss innerhalbvon maximal zwei Wochen nach Kenntniserlangung des Kündigungsgrundes erfolgen. Andernfalls ist eine derartige Beendigung des Ausbildungsverhältnisses nicht mehr möglich.

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Ordentliche Kündigung des Auszubildenden

Das Recht zur ordentlichen Kündigung steht im Ausbildungsverhältnis nur dem Auszubildenden zu. Dieser kann das Ausbildungsverhältnis dann beenden, wenn entweder die Berufsausbildung aufgegeben werden möchte oder dieser sich für einen anderen Beruf ausbilden lassen möchte. Wichtig bei einer ordentlichen Kündigung ist, dass der Auszubildende im Kündigungsschreiben an den Arbeitgeber die vorliegenden Kündigungsgründe ausdrücklich mitteilt. Bei einem Fehlen führt dies zur Unwirksamkeit der ordenrlichen Kündigung.

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Sascha Gramm

Rechtsanwalt, Kündigung Auszubildender in Hannover