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In Ausführung der vertraglichen Pflichten kann es dazu kommen, dass ein Arbeitnehmer eine Pflichtverletzung begeht, die zu einem Arbeitgeberschaden führt. Dies kann unter anderem ein Personenschaden, ein Schaden am Eigentum des Arbeitgebers oder ein Schaden am Eigentum eines Dritten, wie zum Beispiel am Eigentum eines Lieferanten sein.

Es gibt keine automatische Haftung

Nicht jede Pflichtverletzung führt jedoch dazu, dass der Arbeitnehmer auch haftet und damit Schadensersatz gegenüber dem Arbeitgeber leisten muss. Der Gesetzgeber verteilt die Haftung des Arbeitnehmers nach einem sogenannten Dreistufenmodell. Dabei ist der Grad des Verschuldens des Arbeitsnehmers für eine Arbeitnehmerhaftung maßgeblich. Die drei Stufen lauten wie folgt:

    • bei leichtester Fahrlässigkeit haftet der Arbeitnehmer überhaupt nicht
    • bei mittlerer Fahrlässigkeit wird der Schaden zwischen Arbeitsgeber und Arbeitnehmer geteilt
    • bei grober Fahrlässigkeit sowie bei Vorsatz haftet der Arbeitnehmer voll

Somit  kommt es für eine Haftung des Arbeitsnehmers immer auf den Verschuldensanteil an. Dieser muss bei der Beurteilung zwingen beachtet werden und ist in der Praxis häufig Gegenstand gerichtlicher Verfahren.

Wünschen Sie eine rechtliche Beratung und Vertretung durch uns, dann bringen Sie bitte folgenden Unterlagen zum vereinbarten Termin mit:

    • Ihren Arbeitsvertrag, ggf. Ergänzungen
    • Ihre letzen 3 Gehaltsabrechnungen
    • Falls vorhanden Ihren Tarifvertrag
    • Falls vorhanden eine Schadensanzeige/ Gutachten über den Schaden

Kontaktieren Sie uns unverbindlich als Rechtsanwalt für Arbeitsrecht in Hannover unter:

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Ich freue mich auf Ihren Anruf!

Sascha Gramm

Rechtsanwalt, Arbeitsrecht in Hannover